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Strompreise in Deutschland - Günstigste Stunden heute und morgen

Sehen Sie die Strompreise in Deutschland heute und morgen. Finden Sie die günstigsten Stunden für E-Auto, Wärmepumpe, Batteriespeicher oder Haushaltsgeräte. Grün heißt günstig, rot heißt teuer. Planen Sie clever und senken Sie Ihre Stromrechnung.

Energiespar-Tipps

Verbrauch verlagern

Nutzen Sie große Geräte (Waschmaschinen, Geschirrspüler) in günstigen Stunden (meist nachts oder mittags).

Heizungssteuerung

Senken Sie den Thermostat um 1°C und sparen Sie bis zu 10% der Heizkosten. Nutzen Sie smarte Thermostate.

LED-Beleuchtung

Ersetzen Sie alte Glühbirnen durch LED. Sie verbrauchen bis zu 90% weniger Energie und halten länger.

Geräte ausstecken

Standby-Modus verbraucht Energie. Ziehen Sie Ladegeräte und Elektronik aus der Steckdose, wenn Sie sie nicht nutzen.

E-Auto laden

Laden Sie Ihr E-Auto in grünen Stunden (nachts oder mittags). Stellen Sie den Wallbox-Timer auf günstige Zeiten.

Solar-Eigenverbrauch

Nutzen Sie Ihren Solarstrom tagsüber zum Waschen und Kochen. Speichern Sie Extra-Strom für den Abend.

Wärmepumpe steuern

Lassen Sie Ihre Wärmepumpe in grünen Stunden laufen. Nutzen Sie den Pufferspeicher für teure Zeiten.

Batterie-Arbitrage

Laden Sie Ihre Batterie bei günstigen oder negativen Preisen. Nutzen Sie den Speicher bei hohen Preisen.

Wie funktioniert der Strommarkt?

Auf der EPEX SPOT Strombörse werden Strompreise durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Deutschland und Luxemburg bilden die DE-LU Gebotszone mit einem einheitlichen Preis. Der EUPHEMIA-Algorithmus berechnet den Markträumungspreis für jede Stunde.

Der Preis wird vom teuersten Kraftwerk bestimmt, das noch gebraucht wird (Merit-Order). Bei viel Wind und Sonne (ca. 60% des deutschen Stroms) sinken die Preise, da günstige Erneuerbare teure Gas- und Kohlekraftwerke verdrängen. In etwa 5% aller Stunden 2024 gab es sogar negative Preise.

Die Day-Ahead-Auktion schließt um 12:00 Uhr MEZ, Ergebnisse erscheinen um 12:57 Uhr. Das gibt Ihnen etwa 11 Stunden, um Ihren Verbrauch zu planen. Seit Oktober 2025 gibt es auch 15-Minuten-Preise für noch genauere Planung.

Bis zu 30% sparen – jeden Tag!

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Häufig gestellte Fragen

Die Stundenansicht zeigt 24 Strompreise pro Tag und ist leicht zu überblicken. Seit Oktober 2025 gibt es auch 15-Minuten-Preise im Day-Ahead-Markt. Die Viertelstunden-Ansicht hilft, das Einschalten von Geräten noch präziser zu planen.

Ja, Stromstunden zeigt die Preise für die DE-LU Gebotszone (Deutschland und Luxemburg). Das ist eine einheitliche Preiszone - der Preis ist in Berlin, München und Hamburg gleich. Die offiziellen Preise kommen von der EPEX SPOT Strombörse.

Die große Zahl zeigt den Strompreis mit zwei Nachkommastellen, zum Beispiel €0,05. Die kleine Zahl daneben zeigt den genauen Wert - wenn Sie 88 sehen, bedeutet das, dass der volle Preis €0,0588 pro kWh beträgt.

Der Börsen-Durchschnittspreis lag 2024 bei etwa 7,8 Cent/kWh. Im Winter sind die Preise oft höher wegen höherer Nachfrage und weniger Solarstrom. Im Sommer gibt es mehr Tiefpreise und sogar negative Preise bei viel Sonne. Schauen Sie unsere Tabelle für aktuelle Tagespreise.

Typischerweise nachts (1:00-6:00 Uhr) und mittags (11:00-15:00 Uhr) bei viel Solarstrom. Im Sommer 2024 waren die Mittagspreise oft günstiger als nachts! Die teuersten Zeiten sind morgens (6:00-9:00) und abends (18:00-21:00). Die genauen Zeiten ändern sich täglich mit Wind, Sonne und Nachfrage.

Ja! Mit einem dynamischen Stromtarif können Sie 20-30% sparen. Beispiel: Wäsche waschen in grünen Stunden (0,04 EUR/kWh) statt im Abend-Höchstpreis (0,15 EUR/kWh) spart bis zu 70%. Bei negativen Preisen bekommen Sie sogar Geld fürs Stromverbrauchen. Wärmepumpen und E-Autos laden Sie am besten nachts oder mittags.

Die Preise entstehen durch Angebot und Nachfrage auf der EPEX SPOT Strombörse. Das Merit-Order-Prinzip sortiert Kraftwerke nach Kosten: Wind und Solar zuerst (fast kostenlos), dann Kohle, dann Gas. Der Preis wird vom teuersten Kraftwerk bestimmt, das noch gebraucht wird.

Die Day-Ahead-Auktion schließt um 12:00 Uhr MEZ. Vorläufige Ergebnisse erscheinen um 12:45 Uhr, endgültige Preise um 12:57 Uhr MEZ. Sie haben dann etwa 11 Stunden, um Ihren Verbrauch für morgen zu planen.

Grüne Farbe zeigt die günstigsten Stunden - planen Sie hohen Verbrauch in dieser Zeit. Rote Farbe warnt vor hohen Preisen, verschieben Sie Aufgaben wenn möglich. Preise können stündlich oder im 15-Minuten-Takt angezeigt werden.

Die Daten stammen von EPEX SPOT, der führenden europäischen Strombörse. Die Preise gelten für die DE-LU Gebotszone, also ganz Deutschland und Luxemburg als einheitliche Preiszone.

Wind und Sonne sind entscheidend - sie machen ca. 60% des deutschen Stroms aus. Bei viel Wind/Sonne sinken die Preise stark, manchmal sogar unter null (ca. 5% aller Stunden). Bei Dunkelflaute (kein Wind, keine Sonne) steigen die Preise deutlich.

Nutzen Sie grüne Stunden für hohen Verbrauch wie Waschmaschine oder Wärmepumpe. Besonders günstig ist es oft nachts und mittags (wenn viel Solarstrom da ist). Schalten Sie Geräte aus oder verschieben Sie sie, wenn die Preise rot sind.

Ein fester Tarif bedeutet gleichen Preis jeden Monat. Ein variabler (dynamischer) Tarif folgt den Börsenpreisen. Unsere Tabelle zeigt die stündlichen Börsenpreise, damit Sie mit einem dynamischen Tarif optimal sparen können.

Schauen Sie auf unsere Tabelle nach grünen Stunden - meist nachts (1:00-6:00) oder mittags (11:00-15:00), wenn viel Solarstrom verfügbar ist. Stellen Sie den Timer Ihrer Wallbox auf diese günstigen Zeiten. Mit einem dynamischen Tarif kostet Laden in grünen Stunden nur 0,04 €/kWh statt 0,15 €/kWh zu Spitzenzeiten. Das spart über 100 € im Jahr für typische E-Auto-Fahrer.

Solaranlagen erzeugen kostenlosen Strom, wenn die Sonne scheint. Nutzen Sie diesen Strom direkt tagsüber für Waschen, Kochen oder E-Auto laden. Wenn Sie mehr erzeugen als verbrauchen, sind die Netzpreise oft niedrig oder sogar negativ - Sie bekommen weniger für die Einspeisung. Ein Batteriespeicher speichert Ihren Extra-Solarstrom für den Abend, wenn die Netzpreise hoch sind.

Ein Heimspeicher speichert Strom für später. Laden Sie ihn, wenn Preise günstig sind (grüne Stunden) oder von Ihrer Solaranlage. Nutzen Sie den gespeicherten Strom, wenn Preise hoch sind (rote Stunden). Bei negativen Preisen (ca. 5% der Zeit in 2024) laden Sie fast kostenlos. Batteriebesitzer sparen 30-50% bei der Stromrechnung, indem sie teure Spitzenzeiten vermeiden.

Ein Balkonkraftwerk ist eine kleine Solaranlage (600-800 Watt) für Balkon oder Garten. Es wird einfach in die Steckdose gesteckt und macht kostenlosen Strom aus Sonnenlicht. Das senkt Ihre Stromrechnung, weil Sie weniger vom Netz kaufen. Mieter dürfen es meist ohne Vermieter-Erlaubnis nutzen. Kosten: 300-600 Euro, Ersparnis: 100-150 Euro pro Jahr. Schauen Sie unsere Tabelle - wenn die Netzpreise hoch sind (rote Stunden), spart Ihr Balkonkraftwerk am meisten.

Wärmepumpen nutzen Strom zum Heizen. Sie holen Wärme aus der Außenluft oder dem Boden und bringen sie ins Haus - viel sparsamer als elektrische Heizungen. Sie arbeiten am besten mit günstigem Strom in grünen Stunden. Die meisten Wärmepumpen haben einen Pufferspeicher für warmes Wasser. Programmieren Sie Ihre Wärmepumpe auf günstige Stunden (meist nachts und mittags) und speichern Sie die Wärme für später. Das senkt die Heizkosten um 30-40%. Sie können sich auch für spezielle Netzprogramme anmelden, die Ihnen günstigere Gebühren geben, wenn Sie dem Netzbetreiber erlauben, Ihre Wärmepumpe kurz zu pausieren, wenn alle viel Strom brauchen - das spart zusätzlich 110-190 Euro pro Jahr.

Ein Home Energy Management System (HEMS) ist wie ein kluges Gehirn für Ihre Hausenergie. Es steuert automatisch Ihre Solaranlage, Batterie, Wärmepumpe und E-Auto-Lader. Das System beobachtet die Strompreise den ganzen Tag und entscheidet, wann die beste Zeit zum Laden, Heizen oder Netzstrom-Nutzen ist. Einmal einrichten, dann läuft es von selbst. Nutzer sagen: Wenn es einmal läuft, ist man mehr als zufrieden. Kein tägliches Preise-Checken mehr - das System spart automatisch Geld.

Dunkelflaute bedeutet: dunkel und windstill - wie bewölkte Wintertage ohne Wind. Solaranlagen und Windräder erzeugen dann sehr wenig Strom. Deutschland muss dann teure Gaskraftwerke nutzen, um das Licht anzuhalten, deshalb steigen die Strompreise stark an. Im November-Dezember 2024 erreichten die Preise 0,59 Euro/kWh während der Dunkelflaute (normal: 0,08 Euro/kWh - das ist 7-mal so viel!). Schauen Sie unsere Tabelle im Winter - Sie sehen mehr rote Stunden. Planen Sie hohen Verbrauch für die verbleibenden grünen Stunden, um hohe Kosten zu vermeiden.

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